Schulgeschichte

 

 

1937

Neubau der Hindenburg-Kaserne und Belegung durch das 1. Bataillon des Infanterie-Regiments 93 unter Oberst Ritter von Weber (siehe Gedenkstein im Eingangsbereich des BSZ).

 


 

1945 bis 1990

Einzug und Stationierung der Sowjetarmee und Umbenennung der Hindenburg- in Puschkin-Kaserne.

 


 

1991

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten werden am 1. Juli 1991 die Berufsbildenden Schulen (BbS) I, II und III der Landkreise Stendal, Osterburg und Havelberg gegründet. Weiterhin Bestand hat die Berufsbildende Schule Osterburg. Die Schulen werden aus sechs kommunalen Berufsschulen (BS) - BS Bautechnik Brüderstraße und Weberstraße Stendal, Kaufmännische BS Bruchstraße Stendal, Landwirtschaftliche BS Curiestraße Stendal, Berufshilfsschule Stendal, Kommunale BS Tangermünde und Osterburg - sowie drei Betriebsberufsschulen (BBS) - BBS des Reichsbahnausbesserungswerks Stendal, BBS Geologische Erkundung Stendal, BBS des Volkseigenen Gutes Lichterfelde - und der Medizinischen Fachschule Stendal gebildet.


Die Hauptstandorte:

Standort Bruchstraße Stendal

   

Standort Brüderstrasse Stendal

Standort Curiestraße Stendal

   

Standort Osterburg

 


1993

Im Jahr 1993 werden die BbS III und die BbS Osterburg aufgelöst und den BbS I und II zugeordnet. Der Standort Osterburg wird als Außenstelle der BbS I weitergeführt. Eine ehemalige Berufshilfsschule, die seit 1991 die Schülerinnen und Schüler des ehemaligen Reichsbund Berufsbildungswerkes beschulte, wird der BbS I zugeordnet. Die weiträumig auseinander gelegenen Schulstandorte, die schlechten baulichen Zustände und veralteten Unterrichtsmittel der Berufsbildenden Schulen im Landkreis Stendal führt im Oktober 1993 zu der politischen Grundsatzentscheidung, in Stendal ein neues Berufsschulzentrum zu errichten. Die Wahl fällt auf das Objekt Puschkin-Kaserne (zuvor Hindenburg-Kaserne).


Desolater Zustand der Kasernengebäude.

 


 

1994

Im Dezember 1994 bekommt der Landkreis Stendal den positiven Bescheid über eine 70-prozentige EU-Förderung des insgesamt 67,7 Millionen DM teuren Bauvorhabens.

 


 

1995 bis 1997

In der Zeit von Mai 1995 bis Juli 1997 entsteht aus einer ehemaligen Kaserne ein modernes Berufsschulzentrum, in dem sich die BbS I und die BbS II befinden.

 


 

21. November 1997:
Feierliche Übergabe des Berufsschulzentrums

Neun Schulteile werden zu einem Hauptstandort in Stendal und einer Außenstelle in Osterburg (hatte noch Bestand bis 31. Juli 2009) zusammengefasst. Die neuen, hochmodernen Unterrichtsräume und Unterrichtsmittel ermöglichen den Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden eine optimale Beschulung.

 

 


1. August 2017:
Fusion der Berufsbildenden Schulen I und II zum Berufsschulzentrum des Landkreises Stendal

Aufgrund der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen drastischen Rückgang der Schülerzahlen an den beiden Berufsbildenden Schulen (BbS I 2004: 2491 Schüler, 2017:1070 Schüler / BbS II 2004: 2300 Schüler, 2017: 1332 Schüler) beschließt der Kreistag im Oktober 2016 die Fusion der BbS I und II.