Erzieher*innen: Desinformationen und armutssensibles Handeln im Fokus

23. Juli 2021

Um Falschmeldungen und Hassreden drehte sich alles beim Planspiel #FaktoderFake der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, an dem am 7. und 8. Juli 2021 das 1. und 2. Ausbildungsjahr der Erzieher*innen teilnahm. Angeleitet von zwei Trainerinnen der Agentur planpolitik GbR aus Berlin verschafften sich die Schülerinnen und Schüler im Konferenzraum Haus 1 zunächst einen Überblick über die Institutionen der Europäischen Union und starteten anschließend in die Planspielphase. Aufgeteilt in zwei Gruppen setzten sie sich mit der Frage auseinander, wie in der EU mit Fake News und Hate Speech umgegangen werden soll. Dazu schlüpften sie in die Rollen von Politiker*innen im Europaparlament, diskutierten die zu dem Thema vorgebrachten unterschiedlichen Standpunkte und versuchten, einen gemeinsamen Kompromiss zu finden.

Das Ergebnis eines weiteren Projekts stellte die Klasse Erz20 am 19. Juli 2021 ebenfalls im Haus 1 vor. Selbstorganisiert beschäftigten sich die angehenden Erzieherinnen und Erzieher zuvor über mehrere Wochen mit dem Thema "Armutssensibles Handeln in der Schule". Eingeladen hatten sie neben Lehrkräften auch den*die Schulsozialarbeiter*in. In einem eigens gestalteten Flyer trugen sie wissenswerte Informationen wie Anlaufstellen, Fördermöglichkeiten und interne Ansprechpersonen für Auszubildende und Lehrkräfte zusammen. Zudem präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihrem Publikum verschiedene Ideen, die sie gerne umsetzen möchten, darunter ein Tauschschrank zur kostenlosen Weitergabe von nicht mehr benötigten Dingen und ein Schwarzes Brett für den Verkauf von Lehr- und Lernmaterialien.

 



 

Foto © BSZ Stendal