Entstehungsgeschichte

Mit der Gebietsreform 1994 in Sachsen-Anhalt entstand der heutige Landkreis Stendal aus den früheren Landkreisen Havelberg, Osterburg, und Stendal.
Im ehemaligen Landkreis Havelberg gab es keine, im Landkreis Osterburg eine berufsbildende Schule mit zwei Aussenstellen und im Landkreis Stendal zwei Berufsschulen mit fünf Aussenstellen.

Steigende Schülerzahlen, neue Bildungsgänge, mangelhafte Ausstattung der Schulen, fehlende Unterrichtsräume, Werkstätten und Labore waren kennzeichnend für die Situation an den berufsbildenden Schulen. Unter diesen Bedingungen war auch die Organisation des Schulbetriebs ausserordentlich kompliziert und uneffizient.

Die unbefriedigende Situation der berufsbildenden Schulen führte im Oktober 1993 zu einer Grundsatzentscheidung der drei Kreistage zum Bau eines gemeinsamen Berufsschulzentrums. Die Standortwahl fiel auf eine bereits 1937 errichtete Kaserne (Hindenburg-Kaserne) am nordwestlichen Stadtrand von Stendal.
1945 erfolgte mit der Nutzung der Kasernengebäude durch Einheiten der Sowjetarmee die Umbenennung in Puschkin-Kaserne.
Im April 1995 wurde mit dem Umbau dieses Kasernenkomplexes zu einem Berufsschulzentrums begonnen und im August 1997 fertiggestellt.
Auf dem 7,5 ha großen Gelände befinden sich fünf Schulgebäude, eine Dreifeldsporthalle, eine Aussensportanlage, ein Schulgarten und ein Verwaltungsgebäude mit Cafeteria. Nutzer des Berufsschulzentrums sind die beiden Berufsbildenden Schulen des Landkreises Stendal.

Berufsbildende Schulen II - Historischer Abriss

Die Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Stendal sind hervorgegangen aus der Vereinigung/Zusammenlegung folgender ehemaliger Schulen:

Durch die Zusammenlegung dieser Schulen/Schulteile entstand eine Bündelschule mit einem völlig neuen Bildungsprofil und- einer neuen Leitungs- und Organisationsstruktur.
In der Schule werden gegenwärtig ca. 1500 Schüler Lehrer von 79 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.